Wie wir in unserem Kopf ticken…

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  • Verhaltensökonomie – „Geld wird nicht schlecht“ – Warum wir mit Armani-Sonnenbrillen besser sehen und teure Pillen schneller wirken: Der Verhaltensökonom Dan Ariely über die tägliche Irrationalität beim Geld; Interview: Sebastian Herrmann; Als durch und durch rational handelndes Wesen gilt der Mensch nur noch in den Theorien der klassischen Ökonomie. Stets stehen ihm dort alle relevanten Informationen zur Verfügung, immer richtet er sein Verhalten am maximal möglichen Nutzen aus. Dass der Mensch diesem Ideal nicht entspricht, gestehen Wirtschaftswissenschaftler zwar seit Jahren ein, sie ignorieren diesen Umstand jedoch, wenn sie ihre Theoriegebäude errichten. Die junge Disziplin der Verhaltensökonomie erkundet die menschlichen Unzulänglichkeiten im Detail. Wissenschaftler wie Dan Ariely verstehen sich eher als Psychologen denn als Ökonomen und untersuchen menschliches Verhalten im Experiment. In seinem Buch „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ zeigt der Verhaltensökonom vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, wie irrational der wirtschaftende Mensch handelt.
  • Die Begeisterung der Masse: Einmarsch unter donnerndem Applaus; Das Phänomen kollektiver Emotionen analysiert anhand soziologischer Theorien
  • Die Liebe ist nur Chemie; Statt Blumen Pillen zum Valentinstag: Mit Medikamenten könnten wir unsere Liebesbeziehungen verbessern. Wäre das wirklich so schlimm?, fragt Larry J. Young; 8. Februar 2009, NZZ am Sonntag
  • „Ich habe keinen Supercomputer in meinem Kopf“; Barbara Galaktionow 26.01.2009; Ein autistischer Savant erklärt, wie sein Denken funktioniert – und was Normalbegabte davon lernen können – Wissenschaftler rätseln seit langem über das Phänomen der sogenannten Savants. Diese weisen in einigen Bereichen übermenschlich erscheinende Fähigkeiten auf, scheitern aber meist bei ganz alltäglich erscheinenden Handlungen. Neue Einsichten liefert Daniel Tammet: Denn der Brite kann als einziger der partiell Hochbegabten über die Besonderheiten seines Denkens selbst Auskunft geben.
  • Ein Lügenexperte im Interview – „Mir entgeht kein Gesichtsausdruck“; Paul Ekman arbeitet als Lügenexperte für das FBI und die CIA. Stimmt es, dass er in Gesichtern lesen kann wie sonst niemand?; Ein Interview von Michaela Haas – Wie alle guten Psychotherapeuten erweckt Paul Ekman sofort Vertrauen. Und den Eindruck, dass ihm, diesem aufmerksamen Mann mit der sonoren Stimme, aber auch nicht das winzigste Detail entgeht. Es ist ein relativ kühler Abend in Los Angeles, Ekman hat den ganzen Tag am Set der neuen Fox-Serie „Lie to me“ verbracht. Deshalb will er nun im Restaurant in Westwood nahe am Kaminfeuer sitzen – und noch bevor ihm der Kellner den ersten Whisky auf Eis serviert, taut Ekman auf. Also, stimmt es, dass er in Gesichtern lesen kann wie sonst niemand?
  • GENE UND VERHALTEN – „Wir können uns von unseren Genen nicht emanzipieren“; Wie sehr ist der Mensch ein Sklave seiner Gene – kann er sie überlisten? Soziobiologe Eckart Voland spricht im SPIEGEL-ONLINE-Interview über die Grenzen unseres Verstandes – und erklärt die Wurzeln von Selbstmordattentaten, Religion, sexueller Gewalt.
  • Hirnforschung – Das Dilemma des texanischen Scharfschützen; DIE ZEIT, Ausgabe 05, 2009; Von Ulrich Schnabel; Ein Hirnforscher macht seinen Kollegen heftige Vorwürfe. Sind ihre Ergebnisse statistisch wertlos?
  • WISSENSCHAFT IM BRENNPUNKT 25.01.2009 Erinnerungen für die Zukunft – Wie sich Gedächtnis und Vorstellungskraft bedingen; Von Martin Hubert; Ohne Gedächtnis wüsste kein Mensch, wie er zu dem wurde, was er ist. Die Erinnerung an seinen ersten Kuss, seine großen Erfolge und auch an seine Krisen; all das trägt zu seinem Selbstbild und Selbstverständnis bei. Doch unser Gedächtnis leistet noch mehr für uns. Es ist nicht nur ein Speicher für unsere Erinnerungen und Vorstellungen von uns selbst
  • Wie die Bildschirmfarbe das Hirn beeinflusst; Eine Arbeit, zwei Ergebnisse: Leuchtet der Bildschirm rot, verbessert sich das Gedächtnis. Schimmert er hingegen blau, steigert das die Kreativität. US-Forscher haben untersucht, wie sich die beiden Farben auf die Hirnleistung auswirken – mit eindeutigem Ergebnis
  • Homeopathy: Sometimes a dose of nothing can do you a power of good; Homeopathic remedies such as essence of crop circle and ‚F sharp minor‘ may sound daft but they have a vital role to play in modern medicine, writes Michael Brooks; Posted by Michael Brooks Friday 6 February 2009 14.49 GMT
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