Wider die Gutmenschenkeule einiger Realo-Arschlöcher gegen Kritiker der Entscheidung von Winfried Kretschmann beim Asylverfahrensgesetz

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Remember Remember the 26th of Mai 1993
Remember Remember the 26th of Mai 1993
Ich gebe zu Asylpolitik ist nicht mein politisches Kernthema und ich bin zu jung als das mich die „Asylkompromiss“-Debatte 1993 hätte direkt prägen können.

Die Entscheidung von Winfried Kretschmann halte ich primär deswegen falsch, weil man sich nicht auf die Verknüpfung der Entscheidung über die „sicheren Herkunftsländer“ mit der über die Rechten für Asylsuchende hätte einlassen sollen. Das war ein ekliger politischer Kuhhandel. Ebenso wären die neuen Rechten für Asylsuchende bei einem Scheitern des Gesetzes oder eine Überweisung in den Vermittlungsausschuss ja nicht vom Tisch gewesen. Eine Zustimmung am vergangen Freitag war NICHT alternativlos. Punkte wie die Residenzpflicht würde von den rot-grünen Ländern bereits angegangen, z.B. ist die Grenze Niedersachsen/Bremen geöffnet, eine nur regierungsbezirkweite Mobilität gibt es nur noch in Bayern und Sachsen.

Was mich aber richtig ankotzt ist die Gutmenschenkeule einiger Realo-Arschlöcher gegen Kritiker der Entscheidung – sie nennen es „Fundis moralisch auf dem hohem Schild“, meinen aber Gutmensch im negativen Sinne. Kritik ist hier über jeden moralischen Zweifel erhaben. Es gab keine Zwang die menschenverachtende „Asylkompromiss“-politik in dieser erpresserischen Form mitzumachen. In dieser Frage gibt es eine richtige Seite der Geschichte auf der man stehen kann oder eben nicht.

Wenn euch diese „nervige und überhebliche Gutmenschengehabe“ innerhalb eurer Grünen Partei zuviel ist, es soll eine neue Partei auf dem Markt geben, dort sei ihr vor Gutmenschen sicher…

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