Warum die Tabakindustrie nie zugeben wird, dass Passivrauchen schädlich ist …

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Passive Smoking Presentation by the Verband Der Cigarettenindustrie at the Occasion of the Nma’s Workshop in Washington D.C. 830920 (http://tobaccodocuments.org/pm/2501021630-1639.html):

„The war declared on smoking […] would become a deadly threat to the long-term survival Df our industry if passive smoking could be proven to be a real health hazard.“

20 Gedanken zu “Warum die Tabakindustrie nie zugeben wird, dass Passivrauchen schädlich ist …

  1. Diese Annahme geht davon aus, dass es bewiesen ist, dass Passivrauchen (in jeder Menge und Dauer) schädlich ist. Dieser Beweis ist nicht erbracht.

  2. Leider behauptet die Tabakindustrie das genaue Gegenteil: Passivrauchen ist unschädlicher in jeder Konzentration und Expositionsdauer – und das ist klar wiederlegt.

    Das Passivrauchen ist eine ernste Gesundheitsgefahr. Auch wenn die Schädigung nicht so groß wie bei dem Rauchen selbst ist, rechtfertigt und fordert das Ausmaß der Schädigung politische Maßnahmen zum Schutz vor Passivrauchen. Wie bei andere Gesundheitsgefahren fordern wie Grüne pragmatische Lösungen, die die Gesundheitsgefahren effektiv reduzieren ohne dabei andere Werte völlig zu vernachlässigen. Ähnlich wie bei dem Problem Feinstaub ist eine Kombination aus Einschränkungen, technischen Maßnahmen sowie Nutzverhaltensänderungen am Sinnvollsten.

    Bei der Bewertung der Risiken durch Passivrauchen ist zu beachten dass eine klare Exposition und Konzentration – Risiko Beziehung besteht. Somit ist das Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen beim Durchschreiten der Raucherzone am Bahnhof minimal und im Vergleich zu anderen Risiken schlicht zu vernachlässigen.

  3. „Bei der Bewertung der Risiken durch Passivrauchen ist zu beachten dass eine klare Exposition und Konzentration – Risiko Beziehung besteht“
    Wie wird denn die Exposition und Konzentration gemessen? Tragen Nichtraucher während Jahrzehnten Messgeräte um den Hals? Nein, das geschieht in der Regel über Fragebogen oder Telefonumfragen, die Antworten sind rein subjektiv, die Daten liegen nicht quantitativ vor und werden von der Berichterstattung in den Medien stark beeinflusst. Die Effekte sind so klein und durch andere faktoren beeinflussbar, dass sie durch Epidemiologie gar nicht erfassbar werden können.

  4. Hat man je von der Autoindustrie gefordert, zuzugeben, dass die Benutzung ihres Produkts gesundheitliche Schäden verursachen kann? Hat man je von den Skifabrikanten ähnliches verlangt? Von Fahrradherstellern? Von den Weinbauern und Bierbrauereien? Von den Erdölproduzenten?

    Gibt es unumstössliche wissenschaftliche Beweise, dass Spuren von Passivrauch, selbst im Freien, gesundheitschädlich sind?

    Wir sind langsam aber sicher auf dem Weg zu zu einer globalen Psychose. Es wird nicht lange dauernd, bis man selbst auf Brot eine Liste der enthaltenen chemischen Substanzen und ihrer Gefahren aufdrucken wird.

    Das Problem wird dann sein, dass dann nicht mehr das Individuum mit dem gesunden Menschenverstand beurteilen wird, was gut und was schlecht ist. Sondern es werden einige auserwählte Individuen sein, die ihre persönlichen Präferenzen, ihren Glauben und ihr vermeintliches Wissen in für alle gültigen Gesetzen niederschreiben werden, wie die 10 Gebote auf der Steintafel. Aber eine Steintafel wird dafür nicht reichen. Und jedes Gebot wird Anlass dazu geben, Geld in Form von Strafen für den Staat zu „sammeln“ oder Menschen hinter Gitter zu bringen.

    Wenn das die Perspektiven sind, und die Anzeichen dafür sind unübersehbar, ziehe ich es vor, mich aus dieser Welt zurückzuziehen.

    Der Mensch lebt nicht für die Gesellschaft, die Gesellschaft ist nur ein Aspekt des Lebens. Die Gesellschaft hat den Zweck, Kräfte zu vereinen und nicht, die Menschenheit zu spalten.

  5. „rechtfertigt und fordert das Ausmaß der Schädigung politische Maßnahmen zum Schutz vor Passivrauchen.“

    … solange die Verhältnismässigkeit gewahrt ist! Ein absolutes Rauchverbot in allen geschlossenen Räumen ist nicht verhältnismässig. Es verweigert Rauchern das Recht, sich eigene Räume zu schaffen (Bar Restaurant) oder sich in von anderen zur Verfügung gestellten Räumen aufzuhalten (Restaurant, Raucherzone am Arbeitsplatz, Flughafen) in denen sie unbehelligt rauchen können.

    Das Ausmass der Schädigung? Solange Nichtraucher die Möglichkeit haben, Orte und Situationen zu vermeiden an denen sie dem Passivrauchen ausgesetzt werden könnten, und sie nicht gezwungen werden, sich an diesen Orten aufzuhalten, wird niemand unwillentlich auch nur dem Risiko einer Schädigung ausgesetzt.

    Wenn das angenommene oder vermeintliche Risiko nicht grösser ist als andere Risiken, die die die Person willentlich auf sich nimmt, dann handelt es sich um Hypokrisie und Bigotterie.

  6. „Leider behauptet die Tabakindustrie das genaue Gegenteil: Passivrauchen ist unschädlicher in jeder Konzentration und Expositionsdauer – und das ist klar wiederlegt.“

    Na ja, so klar widerlegt nun auch nicht. Es gibt toxikologische und statistische Anhaltspunkte, aber keinen Beweis zur Falsifizierung der These.
    Die WHO und ihr deutsches sog. „Kollaborationszentrum“ in Heidelberg behaupten deshalb immer gebetsmühlenartig, Rauch sei in jeder beliebigen Konzentration potentiell gefährlich, weil sie keinen Nachweis erbringen können, dass ab einer bestimmten Menge ein bestimmtes Risiko genau feststellbar ist.

    „Das Passivrauchen ist eine ernste Gesundheitsgefahr.“

    Ernstmal sollte man sich überlegen, ob man mit einem Begriff wie „Passivrauchen“ hantiert. Er ist von den Nazis im Rahmen ihrer Anti-Tabak-Politik erfunden worden und wirkt deshalb so merkwürdig, weil man bis heute keine Äquivalente bei anderen (tatsächlichen oder vermeintlichen) Gesundheitsrisiken wie „Passivautofahren“, „Passivlärmen“ oder „Passivtelefonieren“ gebildet hat.

    Zudem sollte klar sein, dass der motorisierte Individualverkehr, der Flugverkehr, der Lärm, der Stress, das Gift in der Nahrung, selbst die Behandlung durch Ärzte wesentlich höhere gesundheitliche Risiken für Dritte mit sich bringen. Umgebungsrauch geht da eigentlich unter.
    Der wird hier vielmehr zum Monstrum aufgeblasen, um den Leuten Angst einzujagen und sie aufzuhetzen.

    An diesem Spiel sollte man sich nicht beteiligen.

  7. Hallo,

    ich würde es gerne sehen, dass sich die entsprechenden AkteurInnen im selben Maße gegen den Autoverkehr inklusive aller daraus entstehenden Schäden (Feinstaub, CO2-Emissionen, Verkehrstote, Energieverschwendung) einsetzen würden.

  8. Hallo,

    leider wird wie immer gerne vergessen, dass Tabakrauch zu Augenreizungen, Hustenreiz, Kopfschmerz und anderem führt. Das sind akute Gesundheitsschädigungen, und viele können das bestätigen. Es ist überhaut nicht einsehbar, wesshalb sich Menschen in JEDEM öffentlichen Raum, diesen Schädigungen aussetzen lassen müssen. Ich will Rauchern gern ihr Hobby zugestehen, aber sie dürfen dabei nicht andere in Mitleidenschaft ziehen. Hier gilt das Verursacherprinzip und JEDER hat ein Veto gegen wenn ein Raucher einem die Atemluft verdreckt. Ferner kann Rauchen dort nicht gestattet sein, wo viele Menschen zusammen kommen (Wenn Menschen dabei sind, die der Rauch stört). Rauchen ist Privatsache.
    Selbstverständlich ist auch auf Kinder im Haushalt Rücksicht zu nehmen.
    Das es eng wird für Raucher scheint offensichtlich. Aber Menschen die abhängig oder süchtig sind, können andere nicht dafür verantwortlich machen. Wenn die Infrastruktur zusammenbricht, seinen Nikotinspiegel aufrechtzuerhalten, so muss jeder Raucher für sich Lösungen finden, wie er damit umgeht, und seien es Nikotinpflaster oder Kaugummis.

    Es ist illusion zu glauben, man könne überall und jederzeit rauchen. Artikel 2 Grundgesetz sagt hierzu deutlich, dass jeder seine Persönlichkeit frei entfalten kann, solange er Rechte anderer nicht verletzt. Dieser Nachsatz wird meist ignoriert.

    Gruß,
    Jürgen T.

  9. „leider wird wie immer gerne vergessen, dass Tabakrauch zu Augenreizungen, Hustenreiz, Kopfschmerz und anderem führt.“

    Hören wir zuerst einmal mit diesen groben Verallgemeinerung auf: Tabakrauch kann, in grossen Konzentrationen und in seltenen Fällen zu solchen Symptomen führen. Ähnliches gilt natürlich auch für Autoabgase, Fluglärm, Stress, Pollenflug, Temperaturwechsel, Klimaanlagen.

    Rauchen soll dort eingeschränkt werden, wo man dem Rauch nicht entziehen kann: Arbeitsplatz, öffentliche Verkehrsmittel, Behörden. Das schliesst nicht aus, dass auch in Unternehmen und öffentlichen Verkehrsmitteln Raucherzonen eingerichtet werden können.

    Lokale sind Vergnügungs- und Freizeitstätten, es besteht kein Zwang sie zu besuchen, es gibt nicht einmal einen Rechtsanspruch darauf. Angebot und Nachfrage regeln die Verfügbarkeit von Raucher- und Nichtraucherlokalen, denn jeder Wirt muss Gewinn machen, wenn er existieren will. Dass das nicht von heute auf morgen passiert, ist klar, aber Rom wurde auch nicht in einem Tag erschaffen.

  10. @ benpal, christoph (alias Netzwerk-Rauchen!!!), sagt mal, wie naiv sind ihr eigentlich? Soll das eine Kommödie sein was Ihr hier abliefert oder meint ihr das wirklich ernst? Denkt Ihr denn, die Tabakindustrie wäre nicht schon längst selbst auf die Idee gekommen, dass es zu beweisen ist, wie unschädlich angeblich Passivrauchen sein soll?
    Ihr macht euch echt lächerlich. Und wenn ihr so handfeste Beweise für die Unschädlichkeit des Passivrauchens habt, dann würdet ihr bei der Tabakindustrie doch offene Türen einrennen.

    Wisst ihr, was passieren würde, wenn ihr mit euerer Junk-Science a la „Chemie und Mythen“ bei der Tabakindustrie aufkreuzen würdet? Die würden euch bestimmt anraten, schnellstens einen Psychiater aufzusuchen. Mit so einem lächerlichen Pamphlet nur mal eben zigtausende von Forschern und Medizinern als doof hinstellen zu wollen, das ist an Selbstüberschätzung kaum zu toppen. Das Nikotin scheint euch ganz schön zu Kopf gestiegen zu sein.

  11. > Ihr macht euch echt lächerlich. Und wenn ihr so handfeste Beweise für die Unschädlichkeit des Passivrauchens habt, dann würdet ihr bei der Tabakindustrie doch offene Türen einrennen.

    Die haben diesen Kampf teilweise bereits aufgegeben, weil man sie so delegimiert hat, dass man nicht ihnen glaubt, sondern den Antis mit ihren wirren Behauptungen über Umgebungsrauch.

    > Wisst ihr, was passieren würde, wenn ihr mit euerer Junk-Science a la „Chemie und Mythen“ bei der Tabakindustrie aufkreuzen würdet?

    Dieses Werk wird von unterschiedlichsten Seiten sehr gepriesen. Es steht inhaltlich fest wie Berg.

    > mal eben zigtausende von Forschern und Medizinern als doof hinstellen zu wollen,

    Nein. Kennst du jemanden, der den Inhalt dieses Werks bestritten hätte? Frag doch mal nach beim Tabakkontrollzentrum beim DKFZ oder anderswo, was in „Chemie statt Mythen“ oder in irgendeiner anderen Publikation des Netzwerk Rauchen angreifbar wäre.

    Und doof sind nicht die Forschungen, höchstens manipulativ bzw. sträflicherweise irreführend. Doof sind Leute, die selbst keine Ahnung von Toxikologie oder auch Medizinstatistik haben, aber den Antis alles glauben.

  12. Das Netzwerk Rauchen oder:

    Wie mit chemischem Dilletantismus Zweifel an der Tatsache, dass Passivrauchen schädlich ist, geschürt werden, um Rauchverbote in der Öffentlichkeit zu verhindern.

    Wir schreiben das Jahr 2005. Einem Chemiker, selbst Raucher, missfällt die zunehmende Diskussion um Rauchverbote in der Öffentlichkeit. Ihm kommt die Idee, das es doch chemisch beweisbar sein müsse, dass Passivrauchen kein Problem sei. Doch anscheinend hat der Chemiker wenig Ahnung. In einem Chemie-Internetforum stellt er deshalb am 19.05.2005 die folgende Frage:

    „Luftmessungen Arbeitsschutz

    Ich brauche Messdaten von Schadstoffen in der Luft (Arbeitsplatz), in Frage kommen hauptsächlich organische Lösemittel.

    leider hab‘ ich mich schon lange nicht mehr mit dem Thema beschäftigt, nur früher mal mit dem Dräger-Spürgerät gearbeitet.

    Kann jemand Empfehlungen geben was dazu aktuell zu empfehlen wäre? Kriterien:
    Nur gelegentliche Verwendung, natürlich möglichst preisgünstig in Anschaffung und Betrieb, zweckmässige Empfindlichkeit und Genauigkeit.“

    Schnell waren MAK-Werte zusammengetragen, und eines wurde schnell klar: Die Konzentration der Giftstoffe im Tabakrauch muss erheblich verdünnt werden. Das geht doch ganz einfach, dachte sich der Chemiker, eine Lüftungsanlage verdünnt doch den Tabakqualm.

    Also wurde eine Tabelle erstellt, mit der Annahme, dass jede Zigarette mi 20 m³ Luft verdünnt wird. Und da sehen dann die Schadstoffe zunächst fast harmlos aus, bis auf wenige Ausnahmen.
    Das Pamphlet „Chemie und Mythen“ war geboren. Eine chemische Stilblüte.

    Welchem Fundamentalirrtum ist dieser Chemiker erlegen?

    Der Fundamentalirrtum besteht darin, dass sich in der Realität, selbst bei Vorhandensein einer guten Lüftungsanlage, der Rauch einer Zigarette eben nicht in einem infinitesimal kleinen Zeitraum mit 20 m³ Luft verdünnt, sondern im Restaurant, Büro oder auch beispielsweise an der Bushaltestelle weitgehend unverdünnt vom Tischnachbarn zwangsweise inhaliert wird. Man sieht die blauen Rauchschwaden, die einem von den Rauchern um die Nase geblasen werden, man sieht den Nebenstromrauch, der besonders giftige Schadstoffe enthält und nicht instantan so verdünnt wird, dass er keinen Schaden mehr anrichtet.

    Das Netzwerk Rauchen, dort wird mit Junk-Science, entworfen von drittklassigen Chemikern, argumentiert.

  13. Was jetzt doch nicht mehr so greift wurde einmal angesetzt:

    „So ging es noch ausschließlich um die Beseitigung einer Belästigung, als Anfang der 70er Jahre in Europa und den USA in Bussen, Zügen und Flugzeugen die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern eingeführt wurde. Zwar stand das aktive Rauchen bereits seit Mitte der 60er Jahre massiv in der Kritik, aber eine medizinische Vorkehrung zum Schutz von Nichtrauchern waren diese Maßnahmen noch nicht.

    Das änderte sich, als 1972 der Us-Surgeon General Jesse Steinfeld in seinem Jahresbericht zum ersten Mal die Auffassung vertritt, daß das Passivrauchen womöglich gegen die Grundrechte verstößt:
    „Es ist an der Zeit, daß wir die „Bill of Rights“ auf Nichtraucher genauso anwenden wie auf Raucher.“
    Und weiter:
    „Rauchen sollte in Restaurants, Theatern, Flugzeugen, Bussen und Zügen verboten werden.“

    Diese Überlegungen wurden umgehend von John Banzhaf, dem Vorsitzenden der Anti-Raucher-Vereinigung „Action on Smoking and Health(ASH), aufgegriffen und führten zum Slogan:
    „Please Put Your Cigarette Out; The Smoke Is Killing Me.“

    Damit war – gleichsam im Handumdrehen –aus einer Belästigung eine TÖDLICHE BEDROHUNG geworden und den Rauchgegnern ein vielseitiges Propagandainstrument im Kampf gegen die öffentlichen Rauchsitten an die Hand gegeben.“
    Auszug:
    Rauchen sie ..Verteidigung einer Leidenschaft, Imre von der Heydt

    ZU-sätzlich separiert das natürlich die Gesellschaft:
    In die Hochanständigen und die rauchenden Sucht‑Übeltäter!
    (Listig wurde im letzten Jahr noch ein Eintrag in Wikipedia so gedreht, dass die Suchtrate bei den Zigarettenkonsumenten von einer ehemals 93 prozentigen Abhängikeit zu HUNDERT PROZENT deklariert wurde! Das geschieht alles nur zu unser aller Gesundheit und Freiheit, sehr geehrter Passivrauch!

    Public Health oder Volksgesundheit geht doch wohl uns alle an, oder etwa nicht?

    Wenn wir festlegen, dass es keinen Lebenszusammenhang zwischen Schule, Krankenhaus sowie öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rauchen gibt haben wir etwas gemeinsam, sehr geehrter Passivrauch. Genau aus diesem Grund habe ich 1974 meine damalige Schule in 3 bis 4 Tagen zum rauchfreien Gebäude erklärt. Werkzeug dazu war die Anwendung von praktischer Intelligenz und direkter Demokratie;-) nach meinem Großvater Wilhelm Riegelhuth.
    Eben genau aus dem gleichen Grund: Es gibt keinen Zusammenhang und der Schulhof war damals auch trotz rauchenden Schülern noch wirklich gepflegt. Was der Schule heute deutlich abgeht.

    Es geht eben nicht um die Habana-Lounge im Kreissaal oder der Intensivstation, oder beim Kindergartenfest zwei bis drei Packungen Kippen zu plotzen und die lieben Kleinen in den Passivtot zu treiben!

    Ein US amerikanischer Tabakkontrolle‑ Insider spricht hier meine Gedanken dezidiert aus:

    Prof. Michael Siegel (Universität Boston):
    Lügen und Fanatismus gegen Raucher eliminieren

    Innenansichten der Tabakkontroll‑ und Anti-Rauch-Bewegung Auszüge aus einem Interview mit Prof. Michael Siegel, M.D., M.P.H.
    Auszug:
    …] Wenn ich die Macht hätte, würde ich gerne eine Tabakkontrollbewegung sehen, die zu den Wurzeln von Public Health zurückkehrt. Es wäre Bewegung, die erstens sehr hohe ethische Standards hat, die zweitens ehrlich ist und die Wahrheit über Wissenschaft erzählt und das korrekt der Öffentlichkeit kommuziert, drittens die Rechte der Menschen bejaht, insbesondere das Recht auf Beschäftigung, und nicht Diskriminierung gegen irgendwelche Gruppen unterstützt, viertens alle Menschen respektiert und Raucher nicht als Feinde sieht, sondern als Teile der Bevölkerung und der Öffentlichkeit. Ich betone: Das ist Public Health. Wir dienen dem Volk. Solange Raucher zum Volk gehören, sind sie Teil des Publikums. Wir sind letztlich öffentlich Bedienstete, also dienen wir auch den Rauchern und nicht nur den Nichtrauchern. Ich hätte gerne eine Bewegung, die Ethik, Ehrlichkeit, wissenschaftliche Integrität, und Toleranz gegenüber allen Menschen respektiert. […]“

    Quelle: FORCES International Round Table (Audiomitschnitt), http://www.forces.org/Multimed…ction=207, März 2008 (Exzerpt und Übersetzung: Netzwerk Rauchen http://netzwerk-rauchen.de

  14. Liebe Leute denkt daran,alles kann krebserzeugend sein, besonders das Leben! Und zusätzlich kann selbst die Tabakindustrie daran nix ändern.
    Wenn einer eine Cigarette,Cigarre oder Pfeife anzündet, löst das gleich eine massenhafte Erkrankung, oder etwa ein Pan-Epedemie aus?

    Grippeviren (Influenza) sind dazu in der Lage. Schweinegrippe ich höre dich trappsen:-)
    Doch ein an Grippe erkrankter Mensch darf sich ohne weiteres in öffentlichen Gebäuden aufhalten, er darf jedes beliebige Verkehrsmittel benutzen und er kann, so er möchte bzw. körperlich dazu noch fähig ist, jede Gastwirtschaft aufsuchen, ohne dass eine Ordnungsbehörde einschreitet.

    An den fast mit gewisser Regelmäßigkeit auftretenden Grippe-Epidemien sterben jährlich in Deutschland mehrere tausend Menschen. Die Epidemie 2002/03 hat laut Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten etwa 16.000 Menschenleben gekostet. Im Herbst werden wir wieder sowas erleben
    Doch statt irgendwelche Verbotsregeln zu ersinnen, beschränkt sich hier der Staat auf Warnungen und Hinweise zur medizinischen Vorsorge. Vor allem heißt es:
    Bürger schütz’ dich selbst!

    Die Verlogenheit unserer Politiker und die Dummheit der bürgerist ohne gleichen…

    Wäre Tabakrauch für die Umwelt tatsächlich so gefährlich, wie zunächst von den US-Gesundheitsbehörden behauptet und später weltweit als Faktum übernommen, so müssten neben Verbrennungsmotoren auch das Braten, Grillen und Frittieren verboten werden: Die dabei entstehenden Dämpfe enthalten gleichermaßen große Mengen karzinogener polyaromatischer Kohlenwasserstoffe (PAH), vor allem Benzo(a)pyrene (Bap), karzinogene Nitrosamine und eine Anzahl krebsfördernder Substanzen.
    Ähnliche Karzinogene und Gifte können in oft beträchtlichen Mengen in vielen Lebensmitteln (Fleischprodukte, Fisch und Meeresfrüchte, Pilze, Erdnüsse etc) wie auch im (chlorierten) Trinkwasser enthalten sein und werden über den Verdauungstrakt aufgenommen. – Würde jemand zwei Stunden lang Hamburger auf einem Holzkohlenfeuer grillen und einen davon essen, würde er – je nachdem – die -zig bis vierhundertfache Bap-Menge aufnehmen, als wäre er zehn Stunden lang in einer massiv verqualmten Bar gewesen. Ein Beispiel dafür, wie exponiert Köche und Küchenpersonal, aber auch Gäste in der Nähe einer schlecht belüfteten Küche sind.

    Zu bedenken ist freilich, dass die Menschheit seit einigen 100.000 Jahren das Feuer dazu nutzt, Lebensmittel genießbar zu machen, ohne an Lungenkrebs gestorben zu sein.
    Tschitti Bäng Bäng!!!
    Hallelullia und gelobt sei der Herr und die Heiligen!
    ..selbst bei der Kälte!

    Euer
    Oblong Fizz Oblong
    Königlicher Rauch-Ritter

  15. Passivrauch und absolutes Rauchverbot, sowie böse, böse Tabakindustrie, sonst noch was?
    Ist es nicht so, dass wir global eine Epidemie von Gewinnmaximierungs-und Spielsüchtigen im Finanzmarkt am Leben erhalten?
    Wo ist die Sucht-Ober-Präventorin Frau Bätzing?
    Spielsüchtige werden eigentlich therapiert und dürfen danach nicht mehr spielen. Die bekommen eine Sperre bei der Spielbank. Und beim Lottospielen werden wir jetzt auch schon auf die Gefahr der Sucht hingewiesen! Äh, wie bitte?
    Bei den Aktienzockern ist es genau anders herum: Nicht nur das der Staat die Schulden für die Verzockerei ausgleicht (auf Kosten der Steuerzahler), nein es werden die Regeln weiter gelockert und weitere Unmassen von billigem Geld seitens der Zentralbanken wird für die Zocker zur nächsten Geldverbrennung zur Verfügung gestellt (wieder auf Kosten der Steuerzahler). Die Wirtschaft wird schändlich im Stich gelassen und der Arbeitsmarkt wird auf den Altar der virtuellen Geldschöpfung geopfert. Es ist doch selbsterklärend, dass dieses Vorgehen unser bestehendes Wirtschaftssystem in den Abgrund reißt.
    Und was nützt mir jetzt das absolute, Frau Bätzing, -Rauchverbot- ?
    Doch nur eine Massnahme dass ich als Steuerzahler erhalten bleibe um die Schulden meiner Regierung zu zahlen?
    Hört auf in diesem Land euch um die Gesundheit zu kümmern, wenn die Politiker es finanziell an die Wand fahren!

  16. Es mag zumutbar sein, EINEM Raucher aus dem Weg zu gehen, in der Praxis läuft man jedoch in die Schwade des nächsten oder der brennenden Kippe, die auf dem Boden liegt.
    Und Nikotin ist nicht nur giftig, sondern beeinflusst das Allerprivateste, die Gedanken und Gefühle.

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