Neue TOP-10 der vernachlässigten Themen und Biedermanns schiefe Babys

Die Initiative Nachrichtenaufklärung gibt jährlich die TOP-10 der vernachlässigten Themen heraus, zuletzt z.B. mit folgenden Themen:

  • Zu viele Straftäter in der Psychiatrie – Immer mehr Straftäter müssen ihre Strafe in der Psychiatrie verbüßen. Das liegt nicht an einem Anstieg psychisch kranker Angeklagter, sondern an einer veränderten Spruchpraxis der Richter. Entsprechend steigt die Zahl zweifelhafter Einweisungen. Gleichzeitig sind die Hürden für die Entlassung aus dem so genannten Maßregelvollzug gesetzlich erhöht worden – was nach spektakulären Einzelfällen auch medial eingefordert wurde. Die Verurteilten kommen somit schnell in die Forensik hinein und schwer wieder heraus. Für diese veränderte Gefangenenunterbringung zahlt der Staat rund 700 Millionen Euro zusätzlich. Über diese Entwicklung zu berichten bedeutet, Täter auch als Opfer darzustellen. Davor scheuen sich deutsche Medien offenbar. Mehr…
  • 2. Pharmaindustrie unterwandert Patienten-Blogs – In Blogs und Foren von Patientenorganisationen wirbt die Pharmaindustrie verdeckt für ihre Produkte. PR-Mitarbeiter melden sich dort als Betroffene an und berichten von ihren guten Erfahrungen mit den Medikamenten ihrer Auftraggeber. Für echte Patienten ist dies nicht transparent. Obwohl das Sponsoring von Selbsthilfegruppen vor einigen Jahren Medienthema war, wird diese neue Dimension von schmutzigem Marketing nicht thematisiert. Mehr…
  • ERFUNDENE KRANKHEIT – Biedermanns schiefe Babys; Von Veronika Hackenbroch und Julia Koch; Dauerschreien, Schlaflosigkeit, asymmetrischer Kopf: Fünf Prozent aller Babys leiden angeblich am Kiss-Syndrom. Schulmediziner halten das Leiden für erfunden.
  • Mafia in Deutschland

  • Absatzmarkt und Ruheraum – Mafia in Deutschland; Von Hans Leyendecker; Seit den Morden von Duisburg wird der ‚Ndrangheta in Deutschland mehr Aufmerksamkeit gewidmet – dabei operiert die Mafia aus Kalabrien hier schon seit vielen Jahren.
  • Ein Kampf um Blut und Ehre und Macht; Von Stefan Ulrich; Seit 18 Jahren tobt die Fehde zweier Clans aus dem kalabrischen Bergstädtchen San Luca – beide streben nach der Vorherrschaft in der ‚Ndrangheta.
  • Studie aus Palermo: Mafiosi-Verwandte sind oft psychisch krank; Der Papa bei der Cosa Nostra? Das kann Mutter und Kinder in tiefe Identitätskrisen stürzen, stellt eine Untersuchung zur «Psychologie der organisierten Kriminalität» fest.
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